Das Steirische Salzkammergut
Toplitzsee, der geheimnisvolle See im Ausseer Land oder der Schatz vom
Toplitzsee

Eine Alpenschönheit ist das Ausseer Land zwischen Toten Gebirge, Loser und
dem knapp dreitausend Meter hohen Dachsteingebirge mit seinen Gletschern.
Eingebettet in diese Bergwelt findet man idyllische Bergseen, die der Landschaft
ihren ganz persönlichen Reiz geben. Das Ausseer Land ist der steirische Teil des
Salzkammergutes mit Bad Aussee, Altaussee am Ausseer See und Grundlsee, das sich
am gleichnamigen See befindet. Auf gut ausgebauten Wanderwegen erreicht man von
Bad Aussee das nostalgische Dörfl Altaussee zu Füssen des Toten Gebirges und
direkt am Altausseer See gelegen. Die Wiesen im Ausseer Land sind im
Frühjahr übersäht mit zigtausenden von wild wachsenden Narzissen. Stolz
präsentieren die Ausseer ihre Blumenpracht im alljährlich (Ende Mai / Anfang
Juni) stattfindenden Narzissenfest, zu dem sich viele
Besucher aus nah und fern gesellen. Ein bunter Autokorso schlängelt sich durch
die Gassen von Bad Aussee und am Nachmittag gipfelt sich das Narzissenfest mit
einem Bootskorso auf dem Altaussee.
3-Seen-Tour: Grundlsee, Toplitzsee und Kammersee
Das Dorf Grundlsee am Südende des Sees ist auf Wander- und Radwegen in
wenigen Kilometern vom Zentrum des Ausseer Landes, Bad Aussee gut zu erreichen.
Weiter geht es am Westufer des Sees bis nach Gössl. Hier fließt der kleine
Gebirgsbach Toplitz in den See, der den Weg weist über den sogenannten
„Toplitzparcour“, der entlang des renaturierten Baches in etwa 40 Minuten hinauf
zum sagenumwobenen Toplitzsee führt.
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Linkerhand des Weges begleitet von der steil abfallenden etwa 200 Meter hohen
Gössler Wand.
Die Erstbegehung der Gössler Wand, die einem beim Betrachten
schon das Fürchten beibringen kann, fand am 21. Mai 2005 statt. Die
Extremkletterer, Alexander und Thomas Huber wagten sich erfolgreich in dieses
Experiment. |
Der Toplitzsee kann nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreicht werden. Der See,
von steilen Bergflanken umgeben hat eine mystische Ausstrahlung und beeindruckt
mit zahlreichen Wasserfällen, die auf einer Plättenfahrt, die man keinesfalls
versäumen sollte, gut einzusehen sind.
Das Ende des Toplitzsees erreicht, lockt etwas oberhalb der kleine, in Fels
gerahmte Kammersee mit dem Ursprungswasserfall der Traun. In einem rund 10
Minuten langen Aufstieg leicht zu erreichen, vorbei an der „Villa Wolkenbruch“
für witterungsbedingte Notfälle.
Ein Schauspiel der Natur wird hier an diesen Seen lebendig, das in den
vergangenen Jahrzehnten Schatzsucher und Forscher per U-Boot sowie die
Dorfjugend gleichermaßen fasziniert hat.
Nun, bis heute ist man sich nicht sicher, ob dieser See den Schatz des
Dritten Reiches immer noch in seinen unergründlichen Tiefen verborgen hält. Dies
lässt sich aber gut selbst recherchieren, mit garantiertem Schmunzeleffekt, bei
einer gemütlichen Einkehr in der Fischerhütte, die mit dem Toplitzsee-Museum
verbunden ist. Von hier aus startet man auch mit der Plätte zur Überfahrt über
den mystischen See. So manche Überraschung hält das Museum für seine
interessierten Besucher bereit - egal ob es die Tiefenforschung per U-Boot ist;
der „Wurm Willi“, eine biologische Sensation oder der vermeintlich entdeckte
"Goldschatz", dessen Bergung 35 Millionen österreichische Schillinge
verschlungen hat.
Der See ist sicher nichts für Schatzsucher, dafür ein erwanderbares Erlebnis
für Naturfreunde.
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