Ausflugstipp für unsere Salzkammergut-Gäste!
UNESCO Weltkultur- und Naturerbe Wachau
Entlang der romantischen Donau von Melk bis Krems.
Nur knapp 90 Minuten vom Salzkammergut entfernt befindet sich das
Gesamtkunstwerk Wachau aus Natur und Kultur auf einer Länge von 33 Kilometern.
Von der Sonne verwöhnt gedeihen hier Obst und Wein. Die Wachauer Marille ist
ebenso bekannt und beliebt wie der Wein aus der Wachau, der einem „6-SäulenCodex
Wachau“ für naturbelassene Weine unterliegt. Der Österreichische Jakobsweg führt
aus Ungarn kommend durch die Wachau, vorbei an prachtvollen Stiften, Burgen und
malerischen Städtchen und der zum UNESCO Weltkulturerbe gehörenden, über
1000-jährigen mittelalterlichen Altstadt von Krems. Die Wachau ist einen Umweg
wert und deshalb möchten wir Sie gerne auf diesen Weg bringen...
Vom Salzkammergut kommend erreicht man zuerst das Benediktinerkloster
Stift Melk, das auf einem Felsplateau sechzig Meter und weithin
sichtbar über der Donau thront. Das Kloster ist eines der bedeutendsten
Barockbauwerke Europas. Genügend Zeit für das Kloster sollte man unbedingt
einplanen, denn ein Wachautrip ist ohne Besuch des Klosters unverzeihlich.
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Zu besichtigen sind die die Kaiserzimmer, der Marmorsaal sowie die berühmte
Klosterbibliothek mit bibliophilen Kostbarkeiten (1.200 Handschriften, 85.000
Bänden), die man über die Altane (Balkon) mit herrlichem Ausblick auf die Donau
erreicht. Der Abschluss des Rundganges ist die Stiftkirche, ein weiterer und
überwältigender Höhepunkt des Barock. Die Anfänge des Klosters gehen auf das 11.
Jahrhundert zurück. Die Stadt Melk wird 831 erstmals erwähnt und war das
Machtzentrum der Babenberger.
Sehenswert in der Stadt Melk: historische Bürgerhäuser, die
gotische Pfarrkirche, die Türme der Stadt, das „Alte Posthaus“ und die
Sterngasse. |
Ab Melk haben Sie zwei Möglichkeiten bis Krems. Die Straße am rechten
Donauufer vorbei an Schloss Schönbühel, das sich festungsartig
auf einem Felsvorsprung über der Donau erhebt und weiter nach Aggsbach mit der
sagenumwobenen Burgruine Aggstein. Oft umkämpft wurde diese
beachtliche Burg 1529 von den Türken eingenommen und zerstört. Hier lohnt sich
eine knapp einstündige Wanderung hinauf nach Aggstein wegen eines herrlichen
Ausblickes ins Donautal. Weiter des Weges geht es über Rossatz und Furth zum
Stift Göttweig, das wie schon Stift Melk weithin sichtbar ist, und ins
UNESCO Weltkulturerbe Krems.
Am linken Donauufer donauabwärts geht es nach Spitz, dem schmucken Zentrum
der Wachau, das von Weinbergen und üppigen Obstgärten umgeben ist. Über das
malerische Weißenkirchen (hübsche blumenumrankte Hofanlagen aus dem 16. Jh.)
erreicht man eine Perle an der Donau, Dürnstein.

Das kleine Städtchen mit den engen Gassen und steilen Treppen hinunter zum
Donauufer, ist ein kleiner Juwel, der bei keiner Wachaureise ausgelassen werden
sollte. Der ganze Ort ist eine Sehenswürdigkeit mit der imposanten barocken
Pfarrkirche Maria Himmelfahrt im ehem. Augustinerchorherrenstift mit ihrem
auffallend schönen Turm, den Ruinen des Klarissinenklosters, Schloss
Dürnstein (schöne Gartenterrasse mit Donaublick) und dem alten Rathaus.
Über der Stadt erhebt sich die alte Raubritterburg der Kuenringer. Kein
geringerer als der englische König Richard Löwenherz wurde hier Ende des 12. Jh.
festgehalten, weil er den österreichischen Herzog Leopold V. auf einem Kreuzzug
beleidigt hat. Durch die Zahlung eines hohen Lösegeldes wurde er nach kurzer
Zeit wieder frei gelassen.

Von Dürnstein ist es nur noch eine kurze Fahrt über Stein nach Krems am
östlichen Ende der Wachau, das seit 2000 zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Diese
beeindruckende Stadt des Mittelalters, im 995 erstmals erwähnt, beherbergt wahre
Schätze der Historie und kann auf eine eigene Münzstätte zurückblicken. Die
einst sehr reiche Handelsstadt an der Donau zählt zu Österreichs urtümlichsten
Städten. Ein Bummel durch die Altstadt ist wie ein Spaziergang durch die
Vergangenheit. Der wohl berühmteste Einwohner der Stadt war Martin Johann
Schmidt. Der Barockmaler, genannt der Kremser Schmidt, hinterließ beeindruckende
Werke in Kirchen und Klöstern in Krems und darüber
hinaus. Sehenswertes in der Altstadt von Krems: alte
Bürgerhäuser mit reich ausgestatteten Fassaden wie Erker, Relief und Sgraffiti
(15. – 18. Jh.), das Steinerne Tor (1480), Pulverturm (1477), spätgotische
Spitalkirche, Pfarrkirche St. Veit (1616-1630), Gozzoburg (1260-70), die
hochgelegene spätgotische Piaristenkirche (um 1500).

Wenige Kilometer von Krems entfernt und unschwer zu entdecken, das
Stift Göttweig am Weg in Richtung St. Pölten und Autobahn. Das
Benediktinerkloster aus dem 11. Jh. ragt inmitten der Donauwälder imposant gen
Himmel mit den beiden überaus markanten Türmen der Stiftskirche. Mit Göttweig
schließt sich der UNESCO Kulturerbe Kreis Wachau. Ein schöner Abschluss der
Wachaufahrt ist der Besuch des Klosters (dreigeschossige Kaiserstiege (1738) die
zu den schönsten Treppenhäusern des Barock zählt) mit Einkehr auf der
Gartenterrasse im Stiftsrestaurant, mit herrlichem Ausblick über die Wachau und
das nahe Krems mit seinen Türmen.
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