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Gourmetgasthof Kuppelrain, Kastelbell - Vinschgau / Südtirol

Rezept von Jörg Trafoier    Zum Gourmetgasthof Kuppelrain >

 

Kartoffel-Löwenzahn-Salat mit Kastelbeller Spargelspitzen,
Brüstchen und Ei von der Wachtel

Zutaten

8 Wachtelbrüstchen
4 Wachteleier
4 gekochte, mittelgroße Kartoffeln
200 g Löwenzahnblätter (von einer ungedüngten Wiese)
30 kleine Spargel
1 EL Löwenzahnhonig oder Löwenzahnsirup
3 EL Apfelessig
Olivenöl Extra Vergine
1 Flocke Südtiroler Qualitätsbutter
Salz und etwas Pfeffer aus der Mühle
4 Löwenzahnblüten und Gänseblümchen zum Garnieren

Zubereitung

Die Kartoffeln schälen und in feine Scheibchen
schneiden, die Löwenzahnblätter waschen, abtropfen
lassen und fein schneiden. Die Kartoffeln und den
Löwenzahn in eine große Glasschüssel geben und
mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen. Den
Löwenzahnhonig oder -sirup mit Apfelessig vermischen,
dazugeben und alles mit zwei Holzlöffeln behutsam
umrühren.
Den Spargel vorsichtig schälen, in kochendem Wasser
für 2 Minuten blanchieren und abkühlen lassen.
Die Wachtelbrüstchen mit Salz und Pfeffer würzen und
in etwas Olivenöl auf beiden Seiten anbraten. Die Butter
in eine Bratpfanne geben, die Wachteleier aufschlagen
und zu Spiegeleiern braten, warm stellen.

Anrichten

Den Spargel mit etwas Olivenöl beträufeln und auf
die Teller verteilen. Den Kartoffel-Löwenzahn-Salat
daneben schön anrichten, das Wachtelspiegelei
vorsichtig obenauf legen, die gebratenen Wachtelbrüstchen
in Scheiben schneiden, neben den Spargel
legen und mit der abgezupften Löwenzahnblüte und
den Gänseblümchen garnieren.

Löwenzahnhonig
etwa 30 Löwenzahnblüten (bei Sonnenschein pflücken)
2 l Wasser
1 kg Zucker

Das Wasser mit dem Zucker aufkochen und auskühlen
lassen. Die Blüten unter fließendem Wasser waschen,
den grünen Blütenansatz entfernen, und in das erkaltete
Zuckerwasser geben. Ca. 48 Stunden ziehen lassen,
anschließend abseihen und vorsichtig für 4 Minuten
auf bis zu 80° erhitzen, sofort in kleine vorgewärmte
Einweckgläser füllen und verschließen.
Den Löwenzahnhonig kann man als Brotaufstrich sowie
zum Verfeinern von Salatsaucen verwenden oder auch zu
bestimmten Fleischgerichten in die Bratensauce geben.

 

Buchempfehlung: "Kreativ kochen in Südtirol"
 von Jörg Trafoier & Sonya Egger (Verlag Raetia)

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